Die Idee für den Hamelner Tierfriedhof entstand bereits einige Jahre vor seiner Eröffnung. Maria Christiane Delius hatte den Gedanken, einen Ort zu schaffen, an dem verstorbene Haustiere eine eigene Ruhestätte erhalten und Tierhalter einen festen Platz für die Erinnerung an ihre langjährigen Begleiter finden können.
Claus Delius griff die Idee seiner Mutter auf und setzte sie schließlich in die Tat um. Im Herbst 2009 eröffnete der Hamelner Tierfriedhof auf einem knapp 4.800 m² großen Gelände direkt am Waldrand hinter dem Hamelner Tierheim.
Von Beginn an sollte dabei mehr entstehen als eine reine Begräbnisstätte. Großzügige Grünflächen, geschwungene Wege, eine natürliche Bepflanzung und ein kleiner Teich geben dem Gelände seinen parkähnlichen Charakter. Die einzelnen Grabstätten können von den Tierhaltern persönlich gestaltet und gepflegt werden und machen den Tierfriedhof zu einem sehr individuellen Ort.
Seit seiner Eröffnung hat sich das Gelände stetig weiterentwickelt, der ursprüngliche Gedanke ist jedoch geblieben: Tieren einen angemessenen letzten Platz zu geben und ihren Menschen einen Ort, an den sie zurückkehren können.
Bis heute wird der Hamelner Tierfriedhof persönlich geführt und ist eng mit der Familie Delius und seiner Entstehungsgeschichte verbunden.
Zeichnung von Maria Christiane Delius